Beckenboden nach der Geburt – was jetzt wirklich wichtig ist
Schwangerschaft und Geburt fordern den Beckenboden enorm. Was in der Rückbildungszeit zählt – und warum Geduld dazugehört.
Während Schwangerschaft und Geburt werden Beckenboden, Bauchmuskulatur und Bindegewebe stark beansprucht. Danach braucht der Körper Zeit für Erholung und Rückbildung – das ist ein ganz natürlicher Prozess.
In den ersten Wochen stehen Erholung und Regeneration im Vordergrund. Rückbildungsgymnastik kann dabei helfen, den eigenen Körper wieder bewusster wahrzunehmen und Beckenboden und Körpermitte schrittweise zu aktivieren.
Ergänzend kann später ein gerätegestütztes Beckenbodentraining sinnvoll sein. Auf dem Beckenbodenstuhl wird die Beckenbodenmuskulatur durch elektromagnetische Impulse aktiviert. Das Training findet bequem im Sitzen, vollständig bekleidet und ohne aktive Übungen statt.
Mit dem Training auf dem Beckenbodenstuhl beginnen wir frühestens 12 Wochen nach der Geburt und erst nach abgeschlossener Wundheilung. Nach einem Kaiserschnitt sollte die Narbe gut verheilt sein. Bei Unsicherheiten oder Beschwerden empfehlen wir vorab eine ärztliche oder hebammenseitige Rücksprache.
Grundlagen zum Nachlesen: Beckenboden verstehen – Aufbau, Funktion und Bedeutung
Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Diagnose.